Pädagogische Grundgedanken

Wir gehen davon aus, dass alle Kinder zu unserer Lebensgemeinschaft gehören, ungeachtet ihrer Schwierigkeiten oder Behinderung. Alle leben mit uns gemeinsam und zwar in allen Bereichen. Unsere Einrichtung ist ein Ort, an dem die Kinder erleben dürfen, dass jeder mit seinen Besonderheiten angenommen wird.

Sie erfahren, wie sie miteinander und voneinander lernen können. Dadurch werden Toleranz und Akzeptanz aufgebaut sowie Erfahrungen, die das Menschenbild prägen, ermöglicht. Ein Menschenbild, das Andersartigkeit nicht ausgrenzt, sondern als Bereicherung begreift.

Unsere Kinder haben hier die Möglichkeit sich langfristig auf das Kommende vorzubereiten, denn die Schulvorbereitung startet bereits mit der Geburt und durchfließt somit täglich schon den Alltag in Kinderkrippe und –garten. Dies ermöglicht allen Kindern mit Ruhe zu lernen, für schwierige Dinge genügend Zeit zu haben, Motivation und Freude am Lernen zu behalten, sowie Standfestigkeit und Zielstrebigkeit zu entwickeln.

Die Kinder entdecken gern spielerisch und mit Neugier ihre Umwelt. Sie beobachten, probieren aus und ahmen nach. In diesem spielerischen Lernen und Erleben entwickelt das Kind Vertrauen in seine Umgebung und in sich selbst, sowie Freude am selbständigen Tun und am in Kontakttreten mit anderen.

Wir ermöglichen somit das Erlangen von persönlichen und gesellschaftsbezogenen Kompetenzen, welche die Kräfte des Kindes mobilisieren und befähigen, zunehmend mehr ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, zu lernen, Ziele zu entwickeln, Schwierigkeiten zu trotzen und diese eher als Herausforderung anzunehmen, Kraft zu haben, Freude zu empfinden und Autonomie sowie Empathie zu leben.

Hauptziele

Grundlegende Kompetenzen unseres zukünftig selbstbestimmten Lebens und damit die 3 wichtigsten Ziele für beide Altersgruppen in unserer Einrichtung sind:

Selbstständigkeit

Mit Hilfe entsprechender Räumlichkeiten und deren Gestaltung, mit Zeit, Geduld und Zuversicht ermöglichen wir den Kindern Selbstständigkeit zu leben. Das Vertrauen auch in noch kleine Kinder, es selbst zu schaffen, ist bei uns groß. Deshalb sind für die Kinder alle notwendigen Dinge stets erreichbar angebracht oder eingeräumt (z.B. der Garderobenplatz, verschiedene Spielmaterialien, die Sanitäranlagen, das Geschirr in der Kindergartenküche).

Des Weiteren geben wir den Kindern die Möglichkeit, mehr eigene kleine Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen für Situationen, die für Kinder überschaubar und auch altersgerecht sind. Die Kinder erlangen durch ihr selbstständiges Handeln mehr Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und lernen außerdem zunehmend mehr, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Sozialverhalten

Viele Kinder in diesem Alter erleben zum ersten Mal eine größere Gemeinschaft. Sie knüpfen hier Kontakte, üben Toleranz und lernen Konflikte angemessen zu bewältigen.

Wir unterstützen die Kinder im Lernen von Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft. Begleiten sie bei der Bewältigung verschiedenster Konflikte und stärken ihr Bewusstsein. Sie lernen, anderen zuzuhören und deren Befinden wahrzunehmen, sowie eigene Wünsche und Gedanken angemessen mitzuteilen. Die Kinder erleben zunehmend mehr, wie wichtig die Einhaltung sozialer Regeln für das Gruppenleben ist.

Sprache

Die ganz jungen Kinder benutzen zu Anfang noch ihre Mimik und Gestik, um sich anderen mitzuteilen, auszutauschen, zusammenzufinden und zu streiten. Das kann auch mal schmerzhaft werden. Denn wie sollen sie sonst ihrem Gegenüber mitteilen, dass sie das Auto gern zurückhaben möchten. Um die Kinder vor solchen Erlebnissen bewahren zu können, ist das Angebot von Alternativen gefragt. Mit Hilfe von Mimik und Gestik wie dem Kopfschütteln, dem Nicken oder der Sprachbegleitung durch den/die Erzieher/in lernen die Kleinen sich in solchen Situationen zurechtzufinden.

Mit zunehmendem Alter der Kinder rückt die Sprache aber immer mehr in den Vordergrund. Es beginnt mit einzelnen Worten, die später zu Sätzen zusammengesetzt werden. Die Kinder erleben in den jeweiligen Situationen immer mehr die Notwendigkeit der Sprache. Sie setzen diese ein, um Wünsche zu äußern, ihre Gedanken und Gefühle mitzuteilen, in Konfliktsituationen Einigung zu finden, Absprachen zu treffen, Ideen auszutauschen.

Wir begleiten die Kinder in ihren Handlungen stets sprachlich, geben, wenn nötig, Sprachmuster vor und nutzen z.B. Reime, Gedichte, Geschichten, Lieder, thematisierte Gesprächsrunden und unsere Wochenenderzählkugel für die sprachliche Erziehung. Wir nehmen uns viel Zeit für Gespräche und zeigen dabei selbst stets Freude an der Sprache.

Situationsorientierte Projektarbeit

Neben dem Einrichtungsalltag und der Freispielzeit nutzen wir intensiv die situationsorientierte Projektarbeit, um den Kindern wichtige persönliche und gesellschaftsbezogene Kompetenzen und einen Einblick in folgende Bildungs- und Erziehungsbereiche des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) mitzugeben:

Alle Projektthemen finden sich über die Erlebnisse der Kinder oder lehnen sich an die Jahreszeiten sowie die dazugehörigen Feierlichkeiten an. Manche entwickeln sich gruppenübergreifend und andere wiederum beschäftigen eine einzelne Gruppe. Das pädagogische Team knüpft einen roten Faden, der sich durch alle Bildungsbereiche zieht und alters- sowie interessengerecht aufgebaut wird. Damit zeigen wir den Kindern einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfältigkeit des Lebens und lassen sie sich auf die unterschiedlichste Art und Weise mit den einzelnen Thematiken auseinandersetzen. Jedes Kind entnimmt sich entsprechend seines Entwicklungsstandes dabei Informationen und erweitert dadurch sein bisheriges Erfahrungsfeld selbstständig. Da die Projekte den gesamten Tag durchfließen, erhalten die Kinder die vielfältigsten Übungsmöglichkeiten und Wiederholungen.

Anschrift

Private Kinderkrippe Eichenau

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82223 Eichenau
Deutschland

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08141 53 72 722

Kinderkrippe

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von 7:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Kindergarten

Montag bis Freitag
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